Unsere Jahresschlusswanderung
Samstag, 23. November 2024 |
Kurz vor 11 am Ulmer Hauptbahnhof: Rund 30 Mitwanderer treffen sich, um die letzte Wanderung das Jahres 2024 in Angriff zu nehmen. Alles sieht gut aus, sogar das Wetter macht mit, wenn, ja wenn die öffentlichen Verkehrsmittel nicht wären.
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Unser Zug, der uns nach Blaubeuren bringen soll, kommt auch ausreichend pünktlich aus Sigmaringen an, aber auf dem Zuglaufschild steht leider ‚Bitte nicht einsteigen‘, was darauf hindeutet, dass mit dem Zug irgendetwas nicht in Ordnung ist. Dies bestätigt sich, als der Zug Richtung Betriebswerk abfährt und viele Fahrgäste (nicht nur uns) ratlos am Bahnsteig zurücklässt. Einige Minuten später kommt der Ersatzzug, der dann mit ein paar Minuten Verspätung Richtung Blaubeuren abfährt. Da die Umsteigezeit in Blaubeuren knapp und die Gruppe ziemlich groß ist, eilen dann ein paar Leute voraus, um dem Busfahrer zu verklickern, dass die (angemeldete) Gruppe gleich folgen wird. Der Busfahrer wird auch rechtzeitig erreicht, weiß sogar von der Anmeldung, kann aber kaum Deutsch und schwört aber Stein und Bein, dass er nicht nach Beiningen fährt (wo wir eigentlich hinwollten). Dies steigert bei uns noch die Ratlosigkeit (obwohl ja die Busnummer passen würde), die vom Busfahrer dann zu seiner Abfahrt (ohne uns) nutzt.
Damit war die geplante Wanderung geplatzt, und wir zogen dann halt den Plan B, der auch im Falle einer größeren Verspätung des Zuges zum Tragen gekommen wäre: Dem direkten Aufstieg zum Schillerstein; unserem Endziel für die Einkehr. Dies wurde dann zum Zwischenziel (sogar mit etwas Schnee!), denn nach dem Aufstieg hatten wir noch eine Weile Zeit, die Umgebung zu erkunden und gab Katharina die Möglichkeit, einen kleinen aber feinen Schneemann zu bauen.
Nach der Erkundung erfolgte dann endlich die Einkehr im Schillerstein, wobei wir das Nebenzimmer komplett ausfüllten. Zum Abschluss wurde es dann fast wieder planmäßig mit dem Abstieg zum Bahnhof in Blaubeuren. Nur die Rückfahrt wurde dann – dank der Verspätung des Zuges nach Ulm – wieder (wie fast erwartbar) unpünktlich und dazu noch reichlich voll.
Volker Korte; 22. Dezember 2024
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